
Thailand Unterrichtsprojekte
Ganz besonders in einem Land, in dem der Tourismus eine so zentrale Rolle einnimmt wie in Thailand, sind gute Englischkenntnisse für die Zukunft vieler Kinder von zentraler Bedeutung. In diesen Projekten unterrichtest du Englisch an den Schulen in und um Hua Hin und kannst deine Freizeit am Strand genießen.
Eine fundierte Bildung ist der Grundstein für gute Lebenschancen, daher ist die Förderung von Kindern immens wichtig – ganz besonders gilt das für Kinder aus bedürftigen Familien oder aus ländlichen Regionen. Bringe deine Talente in das Angebot dieser Einrichtungen ein – die Kinder dort werden es dir sicher danken!
In den vergangenen Jahren hat die thailändische Regierung einen Schwerpunkt auf das Erlernen der englischen Sprache an den Schulen gesetzt. Trotzdem ist die Sprachkompetenz im Englischen in Thailand, verglichen mit anderen asiatischen Ländern, noch relativ niedrig.
Unsere Partnerorganisation vor Ort arbeitet mit verschiedenen Grund- und weiterführenden Schulen zusammen. Das Alter der Kinder liegt zwischen 6 und 18 Jahren. Viele der Schulen sind offen für neue Unterrichtskonzepte und -ansätze. Für dich heißt das, dass du durchaus auch die Möglichkeit hast, eigene Ideen und/oder Strategien einzubringen und dich mit den lokalen, thailändischen Lehrkräften auszutauschen. Dein Engagement bietet den Schülerinnen und Schülern und auch den Lehrkräften die Möglichkeit, mehr Englisch zu sprechen bzw. das zu üben. Du gewinnst einen Einblick in das thailändische Bildungssystem und baust Freundschaften sowohl zu Lehrkräften als auch zu Schülerinnen und Schülern auf.
- Assistenz beim Englischunterricht
- Förderung einzelner Kinder
- Planung und Organisation von zusätzlichen Aktivitäten für die Kinder
Englisch ist in diesen Projekten ein zentrales Thema – es ist für das weitere Fortkommen der Kinder sehr wichtig, möglichst gut Englisch zu lernen. Schwerpunkt ist daher, den Kindern auf kreative Art und Weise den Spaß am Erlernen der Sprache nahezubringen.
Montag bis Freitag
Du verlässt das Freiwilligenzentrum zwischen 08:30 und 09:30 Uhr oder zwischen 11:00 und 13:00 Uhr – abhängig von der Schule, an der du eingesetzt bist. Der Englischunterricht findet entweder am Vor- oder am Nachmittag statt und dauert ca. 2–3 Stunden. Es gibt auch Tage, an denen du sowohl morgens als auch nachmittags unterrichtest.
Das Mittagessen nimmst du entweder in der Schule oder im Freiwilligenzentrum ein. Am Nachmittag hilfst du meist gemeinsam mit Lehrkräften, Unterrichtspläne zu erstellen oder Aktivitäten für die Schülerinnen und Schüler zu planen.
Bitte beachte, dass es Schulferien (Anfang Oktober bis Mitte November) und auch Feiertage gibt. In diesen Zeiten kannst du in speziellen Englischcamps helfen, die in den Gemeinden für kleine Gruppen angeboten werden. Auch hier ist deine Kreativität bei der Organisation von Gesang, Tanz, Spielen und Wiederholung gefragt.
Zusätzliche Info: Bitte trage in den Schulen angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt). Gerne kannst du Unterrichtsmaterialien wie interessante Brettspiele, Lernspiele, Bücher/Comics, Musikinstrumente, Arbeitsblätter oder alles, von dem du denkst, dass es helfen wird, mitbringen!
Möchtest du erfahren, wie es ist, tatsächlich in einem Umweltschutzprojekt mitzuarbeiten? Dann krempel die Ärmel hoch und hilf zusammen mit der lokalen Gemeinschaft in den Nationalparks bzw. unterstütze bei den täglichen Aufgaben und Aktivitäten. Du hilfst außerdem in der Baumschule und bei Pflanzaktionen. Durch deine Mitarbeit an örtlichen Schulen kannst du dabei assistieren, das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Aspekte des Umweltschutzes zu schärfen.
Dein Programm als begeisterte:r Umweltschützer:in startet mit einem Besuch im lokalen Mangroven-Ökosystem-Lernzentrum. Hier erfährst du viel über Thailands Umweltprobleme und nimmst immer wieder an Diskussionen und Veranstaltungen teil, um das Bewusstsein für diese Schwierigkeiten zu schärfen. Dazu arbeitest du in der örtlichen Mangroven-Baumschule. Ein lokaler Programmkoordinator vermittelt dir Schritt für Schritt, wie und wo man Mangrovensamen sammelt und sortiert, und erklärt außerdem alles darüber, wie diese gepflanzt und gepflegt werden müssen.
Neben der praktischen Arbeit zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in den Gemeinden beschäftigst du dich auch intensiv mit dem Lernaspekt und der Recherche, um ein besseres Bewusstsein für nachhaltige Umweltpraktiken zu schaffen. Das Programm bietet die Möglichkeit, zukünftige Generationen darauf vorzubereiten, die Bedeutung von Umweltschutz und Klimawandel zu erkennen und diesen entgegenzuwirken.
Deine Aufgaben:
- Vorbereitung der Erde und der Samen
- Pflanzen von Mangroven
- Bewässerung und Pflege der Pflanzen
- Reinigungsarbeiten an Ständen oder in den Gemeinden
- Herstellung und Bereitstellung von öffentlichen Mülleimern
- Mülltrennung
- Assistenz bei und Ausarbeitung von Workshops zu wichtigen Themen des Umweltschutzes
Ablauf (Montag bis Freitag): Du hilfst täglich 4–5 Stunden im Nationalpark, dem Mangroven-Schutzzentrum und/oder der Baumschule sowie bei weiteren Aktivitäten wie z. B. Gemeindereinigungsarbeiten oder Workshops. Je nach Anfragen/Verfügbarkeit kannst du auch eigene Aktivitäten planen und durchführen, die dem Umweltschutz dienen. Denke bitte an passende Kleidung wie feste Schuhe, Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme für Arbeiten im Freien. Trage in den Schulen angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt).
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- Wunsch und Bereitschaft, mit Kindern zu arbeiten
- sehr gute Englischkenntnisse
- Kenntnisse im pädagogischen Bereich sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung
So bewirbst du dich
Du kannst dich das ganze Jahr über als Freiwillige(r) bewerben.
- 1
Informieren und beraten lassen
Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder ruf uns an – wir beraten dich persönlich.
- 2
Online bewerben
Am einfachsten bewirbst du dich online über „mein Kulturist“. Alternativ forderst du die Bewerbungsunterlagen über unser Kontaktformular an und schickst sie ausgefüllt per E-Mail oder Post an uns zurück.
- 3
Unterlagen einreichen
Du brauchst u. a. den ausgefüllten Bewerbungsbogen, ein einfaches polizeiliches Führungszeugnis, ein ärztliches Attest und eine Kopie deines Reisepasses (bei Projekten in Europa reicht der Personalausweis).

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Thailand
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Damnoen Saduak Floating Market
Rund 100 Kilometer von Bangkok entfernt, im Südwesten gelegen, herrscht reges Markttreiben auf länglichen Holzbooten im Wasser. Dieser schwimmende Markt entstand auf einem Kanal, welcher der Legende nach im Jahr 1866 angelegt wurde, um die Flüsse Mae Klong und Tachine miteinander zu verbinden. Diese fruchtbare Region ist sehr bekannt für ihre Trauben, Mangos, Bananen, Grapefruits und Kokosnüsse, welche die Bauern seither auf diesem Wege anbieten. Hunderte von Booten tummeln sich hier heute und bieten von frischem Fisch über scharfe Snacks bis hin zu Früchten und thailändischen Süßigkeiten allerlei Köstlichkeiten feil. Empfehlenswert ist es, den Damnoen Saduak Floating Market gleich morgens zu besuchen. Zum einen kannst du dann noch die Ursprünglichkeit dieser einmaligen thailändischen Attraktion am besten erleben und zum anderen ist es später am Tag auf dem Wasser sehr heiß. Du kannst dir ein kleines Ruderboot mit Führer mieten, die zahlreichen Khlongs durchfahren und außerdem die für Thailand so typischen Pfahlhäuser auf beiden Seiten des Wassers bestaunen.

Ayutthaya
Ayutthaya war einst Hauptstadt des Königreichs Siam, wurde aber 1767 zerstört. Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer von Bangkok entfernt und hatte seinerzeit einen internationalen Handelshafen. Ayutthaya ist nämlich, beinahe wie eine Insel, fast vollständig von Wasser umschlossen – eine Besichtigung per Longtail Boot bietet sich daher an. Die Stadt ist Weltkulturerbe der UNESCO und bietet noch heute ein imposantes Bildnis ihrer reichen und beeindruckenden Geschichte. Nachdem im 16. Jahrhundert Kaufleute die Stadt entdeckten, entwickelte sich das damalige Stadtbild unter Einfluss verschiedenster Kulturen - sowohl deutsche und holländische als auch italienische, französische und britische Architektur verschmolzen miteinander und mit dem ursprünglichen Stadtbild. Obgleich Ayutthaya zerstört wurde, kannst du hier außergewöhnliche Stätten und Denkmäler besichtigen: beeindruckende Chedis, zerfallene Tempel, einst prächtige Paläste sowie der bekannte Buddha-Kopf, der von einem Baum umschlungen ist. Wenn die Dunkelheit anbricht werden einige der Ruinen angestrahlt, was natürlich ein besonders schönes Bild ergibt.

Chiang Rai
Chiang Rai, die Perle ganz im Norden des Landes, liegt im sogenannten Goldenen Dreieck Thailands und grenzt an die Nachbarstaaten Laos und Myanmar. Die Gegend im nördlichen Dschungel des Landes ist als „Rose des Nordens“ bekannt und eignet sich besonders gut für Wanderungen in die Berge. So beispielsweise zum Phu Chi Fa – der Gipfel liegt 1.442 Meter hoch in einem Waldnaturschutzgebiet gleichen Namens und bietet einen fantastischen Ausblick auf Laos und den Mekong. Der steile Anstieg vom eigentlichen Trek dauert nur ca. eine halbe Stunde. Es lohnt sich durchaus dafür früh aufzustehen, denn bei Sonnenaufgang ist das Bergpanorama einfach am schönsten. Das bekannteste Highlight Chiang Rais ist sicherlich der „Weiße Tempel“ (Wat Rong Khun), der etwa 15 Kilometer außerhalb der Stadt gelegen ist. Den Tempel kann man sogar kostenlos besuchen. Sein Bau ist längst nicht abgeschlossen und dauert voraussichtlich noch bis ins Jahr 2070.
Vor Ort
Eindrücke
Wir beraten dich persönlich
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
Au-PairBesuch bei unserer Partnerorganisation in der Mongolei
ErfahrungsberichtFreiwilligenarbeit in Ecuador – ein Erfahrungsbericht von Jasmin
ErfahrungsberichtFreiwilligenarbeit in Thailand – ein Erfahrungsbericht von Ina
ErfahrungsberichtFreiwilligenarbeit in Indien – ein Erfahrungsbericht von Tanja
Au-Pair11 Tipps zur Maximierung deiner kulturellen Immersions-Erfahrung
FreiwilligenarbeitIst ein Freiwilligenprogramm für eine kurze Zeit wirklich sinnvoll?
ErfahrungsberichtFreiwilligenarbeit in Israel – ein Erfahrungsbericht von Natascha