Packliste für Ihren Au-Pair-Aufenthalt

von Judith Liehr

Fünf Dinge, die Sie nur deswegen einpacken, weil Ihre Mutter Sie dazu genötigt hat!

Es gibt in unserem Blog bereits einen ganz ernsthaften Artikel zum Thema Koffer packen – heute widme ich mich einem anderen Thema. Für viele von Ihnen gibt es kaum etwas Schlimmeres, als Ihre besorgte Mutter an Ihrer Seite wenn Sie für Ihre Auslandszeit packen. Einerseits möchte sie, dass Sie auch wirklich alles Wesentliche dabei haben und andererseits befürchtet sie, dass Ihr Gepäck am Ende Übergewicht haben wird. Es ist ja ohnehin schwierig genug sich zu überlegen, was am Ende wirklich mit muss und was nicht. Auch wenn es zuweilen schwer fällt es zuzugeben, von Zeit zu Zeit sind die Ratschläge Ihrer Mutter aber dennoch wirklich gut (ich weiß das genau, denn auch ich gebe gerne ungefragt Ratschläge. :)

Hier also ein paar Dinge, die Sie vielleicht ohne einen solchen Rat nicht mitgenommen hätten:

1. Geldgürtel

Es handelt sich hier um die dünnere und nur geringfügig weniger peinliche Version der Bauchtasche. Genau aus diesem Grund haben Sie vermutlich protestiert, als Ihre Mutter vorschlug, sich einen solchen Geldgürtel für den Au-Pair-Aufenthalt in Italien anzuschaffen. Tja – während Ihres Aufenthaltes werden Sie diesen kleinen Gürtel dann zu schätzen lernen. Ganz besonders für kleine Ausflüge, oder auch für Shopping-Touren. Er ist klein genug, um unter die Kleidung zu passen, aber auch groß genug, um daran Geld, eine EC-Karte, Ausweis und andere kleine Gegenstände sicher aufzubewahren. Genau, wie Ihre Mutter gesagt hat!

2. Reiseapotheke

Das ist ein echter „Mutter-Klassiker“. Sie geben zurück, dass Ihnen schon nichts passieren wird und Sie daher keinen platz dafür verschwenden möchten, nicht einmal für ein ganz kleines Set. Ihre Mutter bleibt hartnäckig und schließlich geben Sie nach. Warum auch nicht? Sie haben ja schon eine solche Notfallapotheke im Auto und im Rucksack – auch wegen ihr. Also warum nicht mitnehmen, wenn Sie als Au-Pair nach China reisen. Kaum angekommen, essen Sie einige Wontons, die Ihnen nicht bekommen und werden Froh sein, über die Iberogast-Tropfen. Sich gleich am zweiten Tag mit chinesischen Schriftzeichen in der Apotheke zu plagen, wäre sicher kein Spaß gewesen.

3. Wecker

Spätestens an dieser Stelle werden Sie die Augen rollen! Dazu haben Sie doch Ihr Mobiltelefon! Sie beschließen, lange Diskussionen zu vermeiden und kaufen einen Wecker. Nach Ihrer Ankunft als Au-Pair in Australien sind Sie froh über diese Entscheidung. Das Mobiltelefon, welches Sie dort erworben haben, hat keine Weckfunktion und die Batterie Ihres eigenen Gerätes hält kaum eine Stunde, geschweige denn, die ganze Nacht. Dank Ihres Reisewecker (und Ihrer Mutter) werden Sie aber dennoch keine Termine/Flüge, oder was auch immer, verpassen!

Ist mehr Wert, als Sie denken... :)

4. Schlösser

Eine typische, besorgte Mutter könnte Ihnen empfehlen, zusätzliche Gepäckschlösser, am Besten noch Vorhängeschlösser und ein Kabelschloss, einzupacken. Nur um sie zu beruhigen, machen Sie ein wenig Platz für die, wie es scheint, völlig unnötigen Dinger. Nun wollen Sie mit einigen neuen Freunden während Ihrer Au-Pair Zeit in Frankreich einen Wochenendausflug nach Paris machen. Ihr Gepäck können Sie dann unbesorgt im Hostel lassen. Sie verschließen Ihren Rucksack mit dem zusätzlichen Gepäckschloss und sichern diesen mit dem Kabelschloss an einem festen Gegenstand. Alle anderen Sachen lassen Sie einfach im Spind, welches Sie mit dem Vorhängeschloss abschließen können.  In Momenten wie diesen, werden Sie von der Brillanz Ihrer Mutter begeistert sein!

5. Taschen-Adressbuch

Ihre Mutter empfiehlt Ihnen, ein kleines Büchlein mit allen Adressen mitzunehmen, damit Sie mit der Familie und Freunden in Kontakt bleiben können. Sie erinnern Sie an die Existenz des Internets. Das Büchlein ist aber so klein, dass Sie es am Ende widerwillig in den Koffer werfen. Am Ende wird es sich aber als sehr praktisch erweisen, weil Sie so ganz einfach echte Postkarten versenden können, wann immer Sie das wollen – Ihre mitreisenden Freunde müssen hingegen zu diesem Zweck erst einen Platz mit einem kostenfreien WLAN finden, oder aber später (beispielsweise bei der Gastfamilie) ihren Laptop booten und die Karten dann nachträglich versenden. Danke, Mama!

Gibt es noch andere Dinge, die Sie nur deswegen ins Ausland mitgenommen haben, weil Ihre Eltern Sie dazu aufforderten und die am Ende sehr praktisch waren? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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