Viele Abiturienten/innen fragen sich das – ist es sinnvoll nach der Schule zunächst einen Auslandsaufenthalt einzuplanen?

In Ländern wie Australien oder Neuseeland hat das „Gap Year“, oder auch „year out“, schon eine längere Tradition und es wird meist dazu genutzt zu reisen, die Welt zu entdecken. Inzwischen holt der Rest der Welt auf und auch bei uns springen viele Abiturienten/innen auf diesen Zug auf und gönnen sich eine wohlverdiente Pause nach der Schulzeit und vor dem Start an einer Universität oder einer Ausbildung.

Es ist eine wirklich sehr lange Zeit vom Kindergarten bis zum Ende der Schule – deswegen ist ganz sicher nichts falsch daran, eine Pause einzulegen, bevor man weiterlernt. Vielmehr kann diese „Pause“ durchaus sehr vorteilhaft sein!

Eine relativ große Zahl an Studienanfängern, die direkt von der Schule zu einer Universität gehen, findet sich irgendwann in einem Studienfach wieder, dass sie nicht wirklich mögen, oder das ihnen nicht wirklich liegt. Die Folgen sind dann ein Wechsel des Studienfachs, oder aber auch ein Abbruch des Studiums. Wer sich die Zeit nimmt, zunächst beispielsweise als Au-Pair, Freiwillige(r), Sprachtutor oder auch im Rahmen eines Work & Travel-Programms ins Ausland zu gehen, gibt sich außerdem die Möglichkeit, sehr viele Erfahrungen zu sammeln, sich selbst besser kennenzulernen und sich darauf zu fokussieren, was sie/er in Zukunft später wirklich machen will. Jede/r wächst an den Herausforderungen denen man sich in einer solchen Zeit - in einem völlig anderen als dem gewohnten Umfeld - gegenüber sieht, gewinnt an Selbstständigkeit und stärkt so die eigene Persönlichkeit.

Abgesehen davon wird ein Auslandsaufenthalt ganz sicher auch Ihren Lebenslauf aufwerten! Inzwischen ermutigen ja auch schon Universitäten ihre Studenten/innen dazu, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Auslandssemester oder –jahre sind inzwischen schon in einigen Studiengängen integriert. Und wer sagt, dass Sie am Ende tatsächlich in Deutschland studieren wollen oder werden? Eine ganze Reihe von beispielsweise ehemaligen Au-Pairs, die über uns nach Spanien, Frankreich, in die Niederlande oder nach England gegangen sind, studierten anschließend auch dort. Einfach weil sie Land, Leute und Sprache wirklich kennen und schätzen gelernt haben und dort einen passenden Studienplatz gefunden haben.

Natürlich lässt sich eine Zeit im Ausland auch nach dem Studium oder der Ausbildung noch sinnvoll einplanen. Allerdings werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie mehr im Leben so wenige Verpflichtungen haben, wie gerade jetzt.

Also – warum nicht, anstatt direkt zur Universität zu einem Freiwilligenprogramm in Südafrika aufbrechen? Oder als Au-Pair nach Spanien gehen? In Bauprojekten in Thailand mithelfen? Island als Work & Traveler kennenlernen? Deutsch in Italien unterrichten? Es gibt wirklich sehr viele und sehr unterschiedliche Möglichkeiten – bestimmt auch etwas, das zu Ihnen passt. Wir informieren und beraten Sie natürlich gerne! :)

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