Welche Gründe sprechen für diese Form des Reisens? Einige wichtige Denkansätze dazu möchte ich mit diesem Artikel darlegen.
Du verleihst deiner Reise eine besondere Bedeutung
Wie viele Menschen kennst du, die dabei geholfen haben, gefährdeten Jugendlichen in Jerusalem einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen? Oder die dazu beigetragen haben, dass autistische Kinder in Kapstadt zu fördern? Es gibt einfach keinen besseren Weg, ein neues Land und seine Kultur kennenzulernen, als durch das Leben in einer Gemeinde dort und das Zusammenarbeiten mit der lokalen Bevölkerung an wichtigen Entwicklungsprojekten. Unabhängig davon, ob du dabei hilfst, verletzte Wildtiere zu versorgen, oder eine mongolische Nomadenfamilie bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen – als Freiwillige(r) hast du die einzigartige Möglichkeit zu einer vielfältigen und gegenseitigen Lernerfahrung in deinem Projekt. Das wird deine Reiseerfahrung sicherlich unvergesslich und bedeutend machen!

Du kannst alleine reisen
Wir alle wissen, dass die Koordination von Reisen mit Freunden nicht so einfach ist – dass Pläne, die bei verschiedenen Treffen ausgiebig diskutiert wurden, am Ende doch oft scheitern. Die Idee des „Alleine-Reisen“ ist nicht für jede(n) wirklich attraktiv – während eines Freiwilligenprogramms hingegen wirst du sicherlich mit anderen, interessanten Menschen aus aller Welt zusammen sein. Du wirst am Projektort von unseren Partnern am Flughafen abgeholt, zu deiner Unterkunft gebracht und lernst dann, während der Orientierungsveranstaltung, andere Freiwillige kennen. Ihr werdet gemeinsam arbeiten, wohnen und auch Wochenend-Ausflüge etc. organisieren. So kannst du einfach allein reisen, ohne wirklich allein zu sein.
Du musst dich nicht um die Planung kümmern
Während die Planung deines nächsten Reiseziels sicher spannend und aufregend ist, könnte es passieren, dass du vor Ort das eine oder andere versäumst, weil du dir nicht die Zeit genommen hast, alles wirklich gründlich zu recherchieren. Ein Freiwilligenprogramm erspart dir diese Fleißarbeit, da wir die Gegebenheiten und Regelungen vor Ort kennen. Deine Unterkunft und dein Freiwilligeneinsatz werden organisiert – ebenso werden wir dich mit allen notwendigen Informationen versorgen, damit du zur „Reise deines Lebens“ starten kannst. Von Visa, über Impfungen und Packlisten, wir werden alle deine Fragen beantworten. Darüber hinaus gibt dir unsere Partnerorganisation vor Ort auch Tipps für Ausflüge/Veranstaltungen u.v.m. an den Wochenenden, die du gemeinsam mit anderen Freiwilligen, organisieren kannst.

Du findest die ultimative Travel-Work-Balance
Ob du unbedingt den Zuckerhut in Rio sehen möchtest, oder ob es eine Trekking-Tour in Nepal sein soll, es besteht immer und überall die Möglichkeit, einen Freiwilligeneinsatz mit tollen Wochenend-Abenteuern zu verbinden. Es gibt eine riesige Palette an Programm-Möglichkeiten in sehr vielen, unterschiedlichen Ländern – ob du nun eine abenteuerliche Seele, ein Kulturforscher oder ein Strand-Mensch bist.
Du kannst dein Engagement als Freiwillige(r) in deinem Lebenslauf angeben
Bedauerlicherweise erfährt dein Lebenslauf durch eine Shopping-Reise nach New York, oder einen Urlaub in einem Ressort auf Hawaii keine Aufwertung. Dein Einsatz als Freiwillige(r) im Ausland zeigt allerdings, dass du dich an eine neue Lebensumgebung anpassen kannst und gemeinsam mit einheimischen an wichtigen sozialen oder ökologischen Projekten gearbeitet hast. Du zeigst einem zukünftigen Arbeitgeber, dass du aktiv an der Erweiterung deines kulturellen Bewusstseins arbeitest, dass du dich für nachhaltige kommunale Entwicklung einsetzt und ein echter Teamplayer bist.

Du kannst eine Fremdsprache lernen
Das größte Problem bei Reisen in andere Länder ist oftmals die Sprachbarriere. Der Besuch eines Sprachkurses ist natürlich nicht so attraktiv, wie beispielsweise eine Sight-Seeing-Tour. Viele unserer Freiwilligenprogramme bieten dir aber die Möglichkeit, vor der Projektplatzierung noch einen Sprachkurs vor Ort zu belegen – frag uns!
Du findest ein zweites zu Hause, weit weg von zu Hause
Das hören wir oft – Freiwillige, berichten uns, dass sie eine zweite Heimat gefunden haben, während sie die lokale Gemeinschaft unterstützten, und dass ihnen der Abschied wirklich schwer fiel. Und das ist ganz sicher etwas, das du während einer Stadttour in Venedig, oder eines Strandurlaubes auf Bali ganz sicher nicht erleben wirst.
Um Berichte aus erster Hand zu erhalten, kannst du hier in diesem Blog beispielsweise lesen, was andere über Freiwilligenarbeit in Südafrika, Kanada, Israel oder Indien schreiben – ich wünsche dir viel Spaß dabei!
